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Lassen sich Gefahren auf der Weide gänzlich vermeiden?

In ein paar Monaten ist es wieder soweit: Die Weidesaison geht los.
Auf der Weide drohen Gefahren
©www.slawik.com

Mit der Weidesaison sind immer auch Gefahren verbunden, Nägel, die aus Zaunpfählen ragen, Giftpflanzen auf der Weide, tiefe Löcher im Boden... Kann man sein Pferd stets gefahrlos auf die Weide stellen? Oder besteht – trotz aller Vorsorge – immer noch ein Restrisiko für den Vierbeiner?
04.02.2012
Kommentar von Johanna
Ganz sicher wird man eine Weide nie bekommen, aber man kann auf alle Fälle einiges tun, um den Freigang der Pferden mit möglichst ungefährlich zu gestalten. Aber selbst, wenn man alle Regeln der Kunst beachtet, kann es immernoch passieren, dass die Pferde miteinander kämpfen oder spielen und sich dabei verletzen.
03.02.2012
Kommentar von Christine Behm (christine-behm@web.de)
Hallo,

ich weiß, man antwortet nicht mit Gegenfragen, aber wie gefährlich ist denn das Leben in der Box?

Eine meiner Ponydamen mußte ich mit nichteinmal 20 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand schicken. Sie hat sich in Ihrem "früheren Leben" ihre Beine "zerwebt". Die Jahre in der Offenstallhaltung bei mir konnten nur einen Teil wieder gutmachen.

Überlegt doch bitte mal, warum die Natur das Pferd so konstruiert hat, wie sie es getan hat.Ihr könnt das doch nicht so total ignorieren.

Die ursprüngliche Planung war doch nicht, das Pferd zum Höhlenbewohner zu machen, es sollte draußen, im Freien, leben, mit dem dafür notwendigen "Zubehör" wurde es von der Natur ausgestattet.

Wenn ich ein Pferd habe, habe ich auch die Pflicht, es seinen Bedürfnissen entsprechend zu beherbergen. Die Bedüfnisse nach Licht, Luft, Geselligkeit und artgerechtem Futter sind auch nach Millionen von Jahren immer noch da.

LG Christine Behm

Wir sollten besorgt sein, das Pferd nicht zu verdrießen und seine natürliche Anmut zu erhalten. Sie gleicht dem Blütenduft der Früchte, der niemals wiederkehrt, wenn er einmal verflogen ist. (von Antoine de Pluvinel
29.01.2012
Kommentar von Larissa
Natürlich lassen sich gefahren auf der weide nie ganz vermeiden.Genauso wie in anderern Gebieten und Bereichen.Man kann als Reiter auch nie sicher sein, dass man nie vom Pferd fallen wird. Denn irgendwann fällt jeder Reiter, auch wie gut er noch sein mag vom Pferd. Dies lässt sich leicht mit den Gefahren auf der Weide vergleichen, denn man kann natürlich die Gefahren auf der Weide eingrenzen, wie z.B. die Weide vermehrt nach gefährlichen Sachen absuchen und auch beim Reiten kann man die Gefahr verringern, indem man einen sicheren Helm und eine Schutzweste trägt, doch ein Risiko bleibt trotzdem bestehen.
25.01.2012
Kommentar von Stefanie
Nägel sind in der Box doch wohl wahrscheinlicher als auf der Weide. Genauso kann Futter verderben oder Heu schimmeln, da finde ich relativ gepflegte Weiden doch sicherer. Tiefe Löcher sind vielleicht gefährlich, allerdings kennen die Pferde ihre Weide sicher besser als jeder Mensch, der diese doch auch immer wieder abgehen sollte. Sicher kann einem Pferd auf der Weide viel passieren, aber glücklicher sind sie da auch. Mein Wallach steht jetzt schon am Paddockzaun und guckt rüber zum (spärlichen) Grün...
24.01.2012
Kommentar von Steffi
Mein Pferd steht seit ca. 2Jahren ganzjährig im Offenstall mit anschließender Koppel. Er kennt seine Wege und weiß genau wo er hintreten kann und wo der Boden matschig ist. Er hatte bisher keine Verletzungen o.ä. mehr.

Als er noch in der Box stand und dann auf die Koppel durfte war er nicht so umsichtig. Da galt es, die überschüssige Energie loszuwerden ohne Rücksicht auf Verluste. Hier gab es schonmal geschwollene Beine und kleinere Verletzungen.
Vorsichtige Pferde ersetzten jedoch keine regelmäßige Koppelpflege! Die Weide ist in meinen Augen nur eine überdimensionierte Box und muss genauso regelmäßig auf mögliche Gefahrenquellen überprüft in Schuss gehalten werden.
23.01.2012
Kommentar von Amelie
Natürlich besteht immer ein gewisses Risiko, dass sich das Pferd verletzt, das gibt es jedoch auch in der Box, unter dem Reiter, etc. Trotzdem kann man die Gefahr minimieren, indem man regelmäßig die Zäune kontrolliert und auch nur für Pferde geeignete Materialien benutzt, die Koppel auf Giftplanzen und ähnliches untersucht und nicht zuviele Pferde auf einmal auf eine zu kleine Koppel stellt.
23.01.2012
Kommentar von Kate
Ich stelle mein Pferd meistens mit Gamaschen auf die weide, aber er ist auch das ganze jahr drausen, und er hat sich noch nie verletzt aber ohne Gamaschen würde ich ihn wahrscheinlich nich auf die weide stellen.
21.01.2012
Kommentar von Jessica
Mein Pferd kommt nur noch stundenweise und mit 4x Gamaschen auf die Koppel.
Jeder KOppelgang letztes Jahr hat mit 4 Wochen Boxenhaft und Verband + alle 2 Tage TA geendet. Trotz mehrfacher Kontrolle ob alle Zäune in Ordnung sind hat es sich nicht gebessert. Egal ob er alleine oder in der Gruppe draußen war, nie hat es sich gebessert.
Daher gehöre ich nicht mehr zur Fraktion die darauf besteht das Pferd muss raus, es gibt auch welche die sich drin wohler fühlen, wie meiner.
21.01.2012
Kommentar von Anne
Wenn ein Pferd gewohnt ist, draussen zu leben ( was ja durchaus der Natur entspricht ) , lebt es auch mit den damit verbundenen Risiken.
Oder bleiben wir den ganzen Tag in der Wohnung, weil wir nicht überfahren werden wollen?!
20.01.2012
Kommentar von Rebecca
Das Risiko dass sich ein Pferd auf der Weide verletzt kann man nie ganz ausstellen. Aber wenn ein Pferd immer draußen steht und auch genug Bewegung hat, bzw eine Koppel wo nicht nach ein paar Galoppsprüngen wieder ein Zaun kommt, dann ist das Risiko wie schon gesagt wurde ziemlich gering.
20.01.2012
Kommentar von Kathi
Ich denke wenn auf Stacheldrahtzaun verzichtet wird und das Pferd regelmälßigen Weidegang hat ist die Verletzungsgefahr sehr gering. Natürlich besteht immer ein gewisses Restrisiko, aber damit sollte man als Pferdebesitzer ja umzugehen wissen.
19.01.2012
Kommentar von celin
Mein pferd steht auch die ganze zeit drausen und er hat sich noch nie verletzt.
Aber jedes Pferd ist anders ich persöhnlich finde ställe nicht so gut deswegen steht mein hengst das ganze jahr drausen
meistens kommt es auch auf den zaun an.
19.01.2012
Kommentar von Celine
wenn pferde es gewöhnt sind das ganze jahr drausen zu sein, finde ich, ist die verletzungs-gefahr ziemilch gering. zum beispiel mein pferd steht auch das ganze jahr drausen und hat sich bis jetzt noch nicht verletzt. ich denke da ist aber jedes pferd anders.
19.01.2012
Kommentar von Anna
Das Leben ist lebensgefährlich! Ein Weidegang ist natürlich mit Gefahren verbunden. Es kann sich das Bein brechen oder das Geick, es kann sich vergiften oder sonst was. Aber genauso kann es sich auch in einer Box schwer verletzen oder unter dem Reiter. Gefahrfen lauern immer und überall. Sollte man deswegen einem Pferd ein natürliches Leben mit Auslauf verbieten? Ich finde nein.
Man kann die Gefahren minimieren und sollte trotzdem etwas passieren, hatte das Pferd bis dahin wenigstens ein schönes, artgerechtes Leben.
Mein Pferd hat sich letztes Jah auch schwer auf der Weide/Offenstall verletzt. Deswegen darf er jetzt nach Gesundung trotzdem wieder artgerecht leben. Ein Leben im "goldenen Käfig" mag zwar risikoärmer, aber dafür auch weniger erfüllend sein.
19.01.2012
Kommentar von Sandra
Ich denke man kann viel dafür tun damit es nicht zu unnötigen Unfällen oder sonstigem kommt in dem man die Weide regelmäßig kontrolliert...! Ein Risiko wird aber sicherlich immer da sein...doch wenn man die Augen offen hält kann man seinen Vierbeiner davor trotzdem gut schützen. LG sandra
18.01.2012
Kommentar von Lene
Wir halten unsere Pferde seit Jahren auf einer weitläufigen Streuobstwiese im Sommer und im Winter in einem Offenstall. Unsere Pferde sind Weideprofis die bestens zurechtkommen und nicht permanent vermenschlicht werden. Es gibt nichts besseres als "Freilandhaltung" um einen gesunden und motivierten Vierbeiner unter dem Sattel zu haben. Aber der Zaun ist das A und O!!!!
18.01.2012
Kommentar von Jasmin Lange
Man kann nur alle möglichen Gefahren beseitigen! Also Zäune regelmäßig (!!!) kontrolieren, Pflanzen entfernen, Wiesen absuchen und reinigen und genug Platz für alle Pferde haben (Aber selbst das hat bei meiner Stute und ihrer "Feindin" nichts gebracht-die "Feindin" hat ihr trotzdem das Griffelbein kaputt gehauen!)
Also am besten auch noch dafür Sorgen, dass die "Pferdekumpels" zusammen stehen!
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