Text: Nicole Audrit      Fotos: Anna Koppenhöfer

1. Für ein Armband werden folgende ­Utensilien benötigt: Alleskleber, Schmuckverschluss, Schweifhaar (etwa 30 cm lang, fingerbreit), Schere, Mähnengummi, ­Klebeband und Nähgarn. Zunächst werden die gewaschenen Schweifhaare mit einem Mähnengummi gebündelt, sodass noch ungefähr zwei Zentimeter überstehen. Anschließend umwickelt man einen kleinen Teil mit dem Garn und schneidet die überstehenden Haare ab. Durch diese Methode ist es anschließend leichter, den Zopf mit Alleskleber im Schmuckverschluss zu befestigen – hierfür reichen wenige Tropfen Alleskleber.

 

2. Mit einem Klebeband wird der Schmuckverschluss vorsichtig am Tisch befestigt. Für ein Armband eignet sich nahezu jede Flechttechnik. Wir wollten ein rundes Armband flechten und haben dafür eine Technik mit vier Strähnen verwendet. Hierbei beginnt man mit der rechten Strähne und führt diese hinter den anderen Strähnen entlang und zwischen den beiden linken Strähnen nach vorne. Anschließend führt man sie noch über die zweite Strähne von links, sodass sie sich im Vergleich zum Anfang eine Position weiter links befindet. Abwechselnd wird immer mit den äußeren Strähnen begonnen.

 

3. Zwischendrin sollte man überprüfen, ob die Länge zum Armumfang passt. Damit das Armband später ideal sitzt, sollte man jedoch nicht vergessen, den Verschluss mit einzuplanen. Ist die gewünschte Länge erreicht, wird noch etwa ein Zentimeter weitergeflochten und der Zopf anschließend mit einem ­Mähnengummi fixiert. Nun befestigt man das Zopfende genau wie den Anfang zunächst mit Garn und klebt ihn dann in den zweiten Teil des Schmuckverschlusses. Vorm ersten Tragen, sollte der Kleber gut durchtrocknen.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!