In Balance 13.12.2012

Schummeln nicht möglich

Velvet und Mr.Cooper wurden wieder verkabelt. Warum? Um den Trainingszustand der beiden durch eine zweite Herzfrequenzmessung zu bestimmen, denn ein neuer Trainingsplan muss her.
Herzschlag live: Auf dem Monitor sieht man den Verlauf der Herzfrequenz
© Ilja van de Kasteele
Seit der letzten Messung der Herzfrequenz sind einige Monate vergangen. Zur Erinnerung: Damals hatten die beiden keine Kondition – jeder hatte auf seine Weise Defizite. Cooper hatte einfach zu viele Kilos auf den Rippen und seine Lieblingsgangart war gemütlicher Schritt. Im Trab und vor allem im Galopp kam seine Besitzerin Annica fast schon mehr ins Schwitzen als der Wallach selbst. Velvet hingegen war sehr dünn und ihm fehlte nicht nur die Balance, sondern vor allem Muskulatur. Also musste ein Trainingsplan her. Kraft, Kondition und Motivation sollte das durchdachte Konzept bringen. Annica und Saskia hielten sich genau an den Plan: Reiten, Longieren, Ruhetage. Expertin Carolien Munsters, die auch die Messungen durchführt, hat zuvor genau festgelegt, wie viele Minuten die beiden Pferde in welcher Gangart an welchem Tag gehen sollen, damit sich der Trainingszustand verbessert.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bei unserem Besuch Ende November präsentiert sich Cooper frisch und zufrieden an der Longe – sogar im Galopp. Seine Kondition ist viel besser geworden. Trotzdem hat er es noch faustdick hinter den Ohren. Bevor es ihm nämlich im Galopp zu anstrengend wird, pariert er durch. „Er erreicht gar nicht erst seine Belastungsgrenze“, erklärt Carolien Munsters nach einem Blick auf die Messergebnisse, die Live auf den Computer am Rand des Longierzirkels übertragen werden. „Er ist einfach nur ein schlaues Kerlchen.“ Aber nicht schlau genug, denn wir haben ihn durchschaut und ab jetzt heißt es: Mehr Galopp, damit der immer noch zu schwere Wallach weiter an Gewicht verliert und fitter wird.
Auch bei Velvet zeigt die Messung ein interessantes Ergebnis: Der Jungspunt treibt es ja gerne mal etwas wilder mit seiner Bereiterin und lässt sich von allen möglichen Dingen in der Umgebung ablenken. Die Herzfrequenz steigt dabei aber nicht merklich an. Das heißt, er tut zwar so, als würde er sich erschrecken, von Aufregung ist aber keine Spur zu erkennen. Dafür stellt unsere Expertin fest, das auch Velvet mehr tun muss, um weiter Fortschritte zu machen. Die Intensität in den einzelnen Trainingseinheiten soll gesteigert werden und sie schlägt Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur vor, den der Wallach ist groß und hat einen langen Rücken, der Unterstützung durch richtiges Training braucht.

Mehr zu den neuen Trainingsplänen von Velvet und Cooper gibt es in der Januar-Ausgabe von Mein Pferd.

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