Vergangenes Wochenende nahm die Krefelder Polizei einen Mann fest, der unter „dringendem Tatverdacht“ stehe.
Eine Angriffs-Serie versetzte alle Tierbesitzer am Niederrhein in Angst und Schrecken: Am 24. Mai schlug der Tierripper zum ersten Mal zu und enthauptete einen Schafbock. Eine Woche später wurden zwei Pferde verletzt, am 6. Juni ein Pony geköpft. Die abgezogene Kopfhaut des Tieres legte der Ripper an der Garageneinfahrt des Besitzers ab.
Vergangenen Donnerstag schlug er erneut zu: Am hellichten Tag gegen 18 Uhr griff er Ponystute Amy in ihrem Stall an und stach mehrmals auf ihren Hals ein, doch er konnte sein Werk nicht zu Ende bringen. Die Polizei vermutet, dass er entweder gestört wurde oder Amy sich erfolgreich wehrte. Gegen 20 Uhr entdeckten Nachbarn das verletzte Tier, es konnte mit sechs Stichen genäht werden und ist den Umständen entsprechend wohlauf.
Nachdem der Tatort von der Polizei intensiv untersucht wurde und mehr als 50 Hinweise eingegangen waren, wurde am Sonntag der vermeintliche Tierquäler gefasst. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.

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