Sie fragen sich, wieso ich meinen Blog heute mit so philosophischen Betrachtungen beginne? Zu Recht. Aber nun ja, sehen Sie, es ist folgendermaßen: In meinen letzten Eintrag hatte ich ja darüber nachgedacht, was mein Hobby mir eigentlich bedeutet und habe festgestellt, dass das Gefühl von Freiheit, was sich mitunter bei frischen Ritten durch die Natur einstellt, eine große Rolle für mich spielt. Aber, wie ich heute eingestehen muss: Freiheit kann auch Unfreiheit bedeuten. In wenigen Tagen geht’s für mich in den Urlaub: Zum ersten Mal seit einigen Jahren für gleich zwei Wochen. Das sind 14 Tage, 336 Stunden, 20.160 Minuten... Und immer wieder werden meine Gedanken um mein Pferdchen daheim kreisen: Hoffentlich ist bei Morti alles in Ordnung. Ob die Bremsen ihn sehr piesacken? Und die Zecken? Ob er sich auch nicht verletzt? Ob er sich brav verhält, wenn meine Freundin nach ihm sieht? Ob...
Sehen Sie das Dilemma? Sagen Sie selbst - sieht so Freiheit aus? Nein, wohl kaum. Aber das ist Liebe zum Partner Pferd und Verantwortung.


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